| BRAHMS | ZYKLUS | |||
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Obwohl Brahms zu den bedeutendsten Komponisten zählt und ein bekannter Name für jeden Musikliebhaber ist, scheint es immer noch schwierig, eine Gesamtaufnahme seiner Klavierwerke zu finden. Nur höchst selten hört man sie als Zyklus im Konzertsaal, ganz im Gegensatz zu den zahlreichen Aufführungen aller Werke von Beethoven, Schubert oder Debussy. Dies ist seltsam angesichts der Fülle musikalischer Kontraste, die jede schöpferische Phase seines Lebens reflektieren, ob in seinen frühen, durch Schumann beeinflußten Sonaten oder seinen späten „Wiegenliedern meines Schmerzes“. In meinem künstlerischen Werdegang nahm die frühe Bekanntschaft mit der Ballade op. 10 Nr. 1 von Brahms einen wichtigen Stellenwert ein, da ich in Berlin meine erste Fernseh- und Rundfunkübertragung mit diesem Werk eröffnete. Obwohl mich in den darauffolgenden Jahren neben vielen anderen Komponisten zunächst Robert Schumann gefangennahm, brachte mich gerade die Auseinandersetzung mit Schumann dem Klavierwerk von Brahms wieder näher. Die vier Programme des Zyklus sind so aufgebaut, daß sich in jedem Rezital Kompositionen aus allen Schaffensperioden Brahms’ spannungs- und abwechslungsreich gegenüberstehen. Dadurch beleuchten sie alle Aspekte seiner künstlerischen Entwicklung, vom jugendlich stürmischen Anfang über die Meisterschaft der mittleren Jahre bis zum wehmütigen Spätwerk. Die CD-Aufnahmen sind in chronologischer Abfolge veröffentlicht worden. |
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1. KLAVIERABEND 2. KLAVIERABEND 3. KLAVIERABEND 4. KLAVIERABEND |
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